Content-Marketing für Kliniken: Wissen sichtbar machen

Inhaltsverzeichnis

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    Content Marketing für Kliniken ist längst keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Mit einem strategisch aufgesetzten Klinik-Blog können Sie Patienten umfassend informieren und gleichzeitig Ihre medizinische Expertise demonstrieren. Die digitale Landschaft hat die Art und Weise, wie Menschen nach Gesundheitsinformationen suchen, fundamental verändert.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Content Marketing für Kliniken steigert Sichtbarkeit und Patientenvertrauen um durchschnittlich 67% innerhalb von 6 Monaten
    • Ein gut gepflegter Klinik-Blog kann die Conversion-Rate für Terminanfragen um bis zu 43% erhöhen
    • Patienten informieren sich zu 82% online, bevor sie einen Arzttermin vereinbaren
    • Medizinische Einrichtungen mit regelmäßigem Content-Output generieren 3x mehr qualifizierte Leads
    • Die Kombination aus Fachwissen und patientenfreundlicher Sprache ist der Schlüssel zum Erfolg im Klinik-Content-Marketing

    Warum Content-Marketing für Kliniken unverzichtbar ist

    Lassen Sie mich eines gleich klarstellen: Content Marketing für Ihre Klinik ist kein nettes Extra – es ist die Überlebensstrategie im digitalen Zeitalter. Die harte Wahrheit ist, dass 8 von 10 Patienten heute ihre Gesundheitsrecherche online beginnen. Wenn Sie dort nicht mit wertvollen Inhalten präsent sind, existieren Sie für diese Menschen schlichtweg nicht.

    In der Patientenkommunikation hat sich ein dramatischer Wandel vollzogen. Der alte Ansatz “Wir sind die Experten, vertrauen Sie uns einfach” funktioniert nicht mehr. Moderne Patienten wollen informiert sein, bevor sie Ihnen ihr Vertrauen schenken. Sie müssen dieses Vertrauen durch kontinuierlichen Wissenstransfer verdienen.

    “Kliniken, die konsequent auf Content Marketing setzen, verzeichnen nicht nur mehr Patienten, sondern auch deutlich zufriedenere Patienten. Der informierte Patient ist der bessere Patient – für beide Seiten.” – Prof. Dr. Karsten Müller, Gesundheitsökonom

    Die Wissensvermittlung im Gesundheitswesen hat sich von einem hierarchischen zu einem partnerschaftlichen Modell entwickelt. Ein professionell geführter Klinik-Blog ermöglicht es Ihnen, diese Partnerschaft bereits vor dem ersten persönlichen Kontakt aufzubauen.

    Schauen wir uns die harten Fakten an:

    Vorteile von Content Marketing Kliniken mit Content-Strategie Kliniken ohne Content-Strategie
    Organische Suchanfragen +156% innerhalb eines Jahres +12% innerhalb eines Jahres
    Verweildauer auf Website 4:32 Minuten 0:58 Minuten
    Conversion zu Terminanfragen 8,7% 2,1%
    Patientenbindung 76% Wiederkehrer 34% Wiederkehrer
    Empfehlungsrate 64% 31%

    Diese Zahlen lügen nicht. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat einen Punkt erreicht, an dem Patienten erwarten, dass Sie ihnen mehr bieten als nur Behandlungen. Sie wollen Aufklärung, Transparenz und Einblicke in Ihre Expertise.

    Was viele Klinikbetreiber unterschätzen: Content Marketing ist keine einmalige Kampagne, sondern ein kontinuierlicher Prozess der Vertrauensbildung. Jeder wertvolle Artikel auf Ihrem Klinik-Blog ist wie ein weiterer Baustein in Ihrem digitalen Reputationsgebäude. Wenn ein potenzieller Patient nach Symptomen oder Behandlungsmethoden sucht und auf Ihre fundiert geschriebenen Inhalte stößt, haben Sie bereits den ersten Schritt zur Patientengewinnung getan – ohne einen Cent für klassische Werbung auszugeben.

    Und hier kommt die brutale Wahrheit: Ihre Konkurrenz schläft nicht. Während Sie noch überlegen, ob Sie in Content Marketing investieren sollten, bauen andere Kliniken bereits systematisch ihre digitale Autorität aus. Der Vorsprung, den diese Wettbewerber gewinnen, wird mit jedem Tag größer und schwerer aufzuholen.

    Die wichtigsten Ziele für Content-Marketing in der Klinik

    Bevor Sie wild drauflos bloggen, müssen Sie genau wissen, was Sie mit Ihrem Content Marketing erreichen wollen. Ohne klare Ziele verbrennen Sie nur Zeit und Ressourcen – und davon haben Sie in Ihrer Klinik sicherlich nicht zu viel.

    Das primäre Ziel jeder Content-Strategie für Kliniken sollte sein, Patienten genau dann mit relevanten Informationen zu versorgen, wenn sie danach suchen. Das klingt simpel, erfordert aber ein tiefes Verständnis der Patientenbedürfnisse in verschiedenen Phasen ihrer Customer Journey.

    Hier sind die essentiellen Ziele, die Sie mit Ihrem Klinik-Blog verfolgen sollten:

    1. Vertrauen aufbauen durch transparente Aufklärung und Expertise-Demonstration
    2. Patienten informieren über Behandlungsmethoden, Vorbereitungen und Nachsorge
    3. SEO für Ihre Klinik-Website optimieren, um bei relevanten Suchanfragen gefunden zu werden
    4. Patienten binden durch kontinuierlichen Mehrwert auch nach Behandlungsabschluss
    5. Differenzierung vom Wettbewerb durch einzigartige Inhalte und Tonalität

    Besonders wichtig: Definieren Sie messbare KPIs für jedes dieser Ziele. “Mehr Patienten informieren” ist kein messbares Ziel. “Steigerung der durchschnittlichen Verweildauer auf Gesundheitsinformationsseiten um 25% innerhalb von 6 Monaten” hingegen schon.

    Content-Marketing-Ziel Messbarer KPI Inhaltliche Maßnahme
    Vertrauen aufbauen Steigerung der Direktanfragen über Website um 30% Experteninterviews, Fallstudien, Behandlungserklärungen
    Patienten informieren Senkung der telefonischen Routineanfragen um 40% FAQ-Bereich, Procedere-Erklärungen, Vorbereitungsguides
    SEO verbessern Top-3-Ranking für 15 relevante Fachbegriffe Spezialisierte Fachartikelserie zu Kernkompetenzen
    Patienten binden 25% höhere Wiederkehrer-Rate nach Behandlung Newsletter, Nachsorge-Content, Gesundheitstipps
    Differenzierung 15% höhere Conversion-Rate als Branchendurchschnitt Video-Content, Patientenstories, einzigartige Formate

    Ein weiterer Aspekt, den viele Kliniken unterschätzen: Gutes Content Marketing wirkt sich auch positiv auf Ihre Mitarbeitergewinnung aus. Medizinisches Fachpersonal, das auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist, wird Ihre Online-Präsenz prüfen. Eine professionelle Content-Strategie signalisiert, dass Ihre Klinik modern, transparent und zukunftsorientiert arbeitet.

    Denken Sie auch an die interne Wirkung Ihrer Inhalte. Wenn Ihre Ärzte und Pflegekräfte sehen, dass ihre Expertise wertgeschätzt und nach außen kommuniziert wird, stärkt das die Identifikation mit Ihrer Einrichtung. Patientenkommunikation beginnt immer bei der internen Kommunikation.

    “Der größte Fehler, den Kliniken bei ihrem Content Marketing machen, ist die fehlende Verbindung zwischen den erstellten Inhalten und konkreten Business-Zielen. Jeder Artikel, jedes Video sollte einen messbaren Beitrag zu Ihren strategischen Zielen leisten.” – Sarah Müller, Healthcare Marketing Consultant

    Unterschätzen Sie nicht die Macht der richtigen Kennzahlen. Die Anzahl der Blogbesucher allein sagt wenig aus. Entscheidend ist, was diese Besucher tun, nachdem sie Ihren Content konsumiert haben. Wer seine Content-Strategie nur auf Besucherzahlen ausrichtet, optimiert am eigentlichen Ziel vorbei.

    Erfolgreiche Themen und Inhalte: Blog, Videos, FAQs

    Jetzt wird es konkret: Welche Inhalte sollten Sie für Ihren Klinik-Blog erstellen, um Patienten wirklich zu erreichen? Die Antwort ist weniger komplex als Sie vielleicht denken: Schreiben Sie über das, was Ihre Patienten tatsächlich wissen wollen – nicht über das, was Sie denken, dass sie wissen sollten.

    Der größte Fehler, den ich bei Klinik-Marketing immer wieder sehe: Man versucht, mit komplexen medizinischen Abhandlungen zu beeindrucken, die kein Patient versteht oder sucht. Stattdessen sollten Sie dort ansetzen, wo die Patientenreise beginnt: Bei den Fragen und Sorgen.

    Hier sind die Inhaltstypen, die in jedem erfolgreichen Klinik-Blog vorkommen sollten:

    • Symptom-Guides: Wie erkenne ich…? Wann sollte ich zum Arzt…?
    • Behandlungserklärungen: Was passiert bei…? Wie läuft eine…ab?
    • Vorbereitungs-Checklisten: So bereiten Sie sich optimal auf… vor
    • FAQ-Bereich: Die häufigsten Fragen zu… beantwortet
    • Patientenberichte: Authentische Erfahrungen (anonymisiert oder mit Einwilligung)
    • Expertenwissen: Aktuelle Studien und Entwicklungen, verständlich erklärt
    • Präventionsthemen: So beugen Sie… vor

    Besonders wichtig: Orientieren Sie sich bei der Themenauswahl an tatsächlichen Suchbegriffen. Tools wie Google Keyword Planner, Ubersuggest oder sogar die Google-Autovervollständigung zeigen Ihnen, wonach Patienten wirklich suchen. Die Kunst erfolgreicher Inhalte für Gesundheitsseiten liegt darin, medizinische Präzision mit allgemeinverständlicher Sprache zu verbinden.

    Video-Content sollte in Ihrer Strategie nicht fehlen. Ein 2-Minuten-Erklärvideo zur Vorbereitung auf einen Eingriff kann wirksamer sein als eine seitenlange Textanleitung. Patienten wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben werden. Kurze Interviews mit Ihren Ärzten bauen Vertrauen auf, noch bevor der Patient Ihre Klinik betritt.

    Vergessen Sie nicht, dass Menschen in gesundheitlichen Krisensituationen emotional besonders empfänglich sind. Eine empathische Ansprache kann den Unterschied machen zwischen einem Inhalt, der nur informiert, und einem Inhalt, der wirklich berührt und Vertrauen schafft.

    Bei der Formatwahl gilt: Diversität ist Trumpf. Nicht jeder Patient konsumiert Informationen auf dieselbe Weise. Bieten Sie Ihre wichtigsten Inhalte in verschiedenen Formaten an:

    • Ausführliche Blogartikel für tiefgehende Information
    • Kurzvideos für visuelle Lerner
    • Infografiken für schnelle Übersichten
    • Checklisten zum Ausdrucken und Mitnehmen
    • Podcasts für Hörer unterwegs

    Ein entscheidender Faktor, den viele Kliniken übersehen: Die Qualität Ihrer Inhalte wird nicht nur von Patienten, sondern auch von Google bewertet. Suchmaschinen werden immer besser darin, medizinische Expertise zu erkennen. Das bedeutet: Oberflächliche, generische Gesundheitsratgeber werden abgestraft, während fundierte, präzise und aktuelle Informationen belohnt werden.

    Planen Sie Ihre Inhalte strategisch entlang der gesamten Patientenreise – von der ersten Symptomsuche bis zur Nachsorge. So stellen Sie sicher, dass Sie Patienten in jeder Phase abholen und begleiten können.

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    2. Passendes Beitragsbild für den Blogartikel

    Die Content-Strategie für Ihre Klinik entwickeln

    Die brutale Wahrheit: Content Marketing ohne klare Strategie ist wie eine Operation ohne Diagnose – pure Verschwendung von Ressourcen. Doch die meisten Kliniken stolpern genau in diese Falle. Sie produzieren wahllos Inhalte, ohne einen durchdachten Plan zu haben.

    Eine erfolgreiche Content-Strategie für Kliniken beginnt mit dem tiefgreifenden Verständnis Ihrer Zielgruppe. Vergessen Sie das generische “Patienten zwischen 30 und 65 Jahren” – das ist zu oberflächlich. Sie müssen tiefer graben.

    Zielgruppen im Gesundheitsbereich definieren

    Die Patientenkommunikation wird erst effektiv, wenn Sie Ihre Zielgruppe in spezifische Personas unterteilen. Erstellen Sie detaillierte Profile, die weit über demographische Daten hinausgehen:

    • Die besorgte Mutter, die nach Kinderkrankheiten recherchiert
    • Der 55-jährige Manager mit Rückenschmerzen, der eine schnelle Lösung sucht
    • Die chronisch kranke Patientin, die nach neuen Behandlungsmethoden sucht
    • Der Angehörige, der Informationen für seinen pflegebedürftigen Elternteil benötigt

    Für jede dieser Personas sind unterschiedliche Inhalte relevant. Die besorgte Mutter braucht beruhigende, aber informative Inhalte, während der Manager kurze, punktgenaue Informationen schätzt. Chronisch Kranke suchen tiefergehende medizinische Details, Angehörige praktische Hilfestellungen.

    Ein kritischer Fehler in der Zielgruppenanalyse für Kliniken ist die Unterschätzung des Bildungsniveaus. Patienten sind heute besser informiert als je zuvor. Behandeln Sie sie nicht von oben herab, sondern als Partner auf Augenhöhe.

    “Der größte Fehler im Healthcare-Content-Marketing ist die Annahme, dass Patienten komplexe medizinische Konzepte nicht verstehen können. Sie wollen nicht vereinfachte Inhalte – sie wollen verständliche Erklärungen komplexer Sachverhalte.” – Dr. Julia Nesswetha, Medizinjournalistin

    Themenrecherche und Content-Planung

    Bei der Auswahl von Blog-Themen für Ihre Klinik müssen Sie strategisch vorgehen. Statt nach Bauchgefühl zu entscheiden, nutzen Sie folgende Quellen:

    1. Suchvolumen-Analyse: Welche Gesundheitsthemen werden in Ihrer Region tatsächlich gesucht?
    2. Patientenfragen: Dokumentieren Sie wiederkehrende Fragen aus Sprechstunden und Aufklärungsgesprächen
    3. Saisonale Themen: Planen Sie Inhalte entlang saisonaler Gesundheitsthemen (Allergien im Frühjahr, Erkältungen im Winter)
    4. Medizinische Aktualisierungen: Neue Behandlungsmethoden oder Forschungsergebnisse in Ihren Fachbereichen
    5. Wettbewerbsanalyse: Welche Themen besetzen andere Kliniken bereits erfolgreich?

    Erstellen Sie einen strukturierten Content-Kalender für mindestens 6 Monate im Voraus. Dies ermöglicht eine konsistente Veröffentlichungsfrequenz – ein entscheidender Faktor für die Wissensvermittlung im Gesundheitswesen. Die Konsistenz signalisiert Zuverlässigkeit – eine Kerneigenschaft, die Patienten von medizinischen Einrichtungen erwarten.

    Monat Hauptthema Blog-Artikel Video-Content Social Media Fokus
    Januar Präventionsmonat 3x Vorsorgeuntersuchungen Interview mit Chefarzt Tipps für gesunden Start ins Jahr
    Februar Herzgesundheit 2x Kardiologie-Themen Patienten-Testimonial Herzgesunde Rezepte
    März Frauengesundheit 4x Gynäkologie-Themen Experteninterview Awareness-Kampagne
    April Allergien 3x Allergologie-Ratgeber Erklärvideo Allergietest Pollen-Updates

    Den richtigen Content-Mix finden

    Ein effektiver Content-Mix für Kliniken geht weit über Blogartikel hinaus. Die Vielfalt der Formate spiegelt die Vielfalt Ihrer Patientenschaft wider:

    • Blogbeiträge: Das Fundament Ihrer Content-Strategie – gut recherchierte, medizinisch präzise Artikel
    • Video-Content: Kurze Erklärvideos zu Behandlungsmethoden, Einblicke hinter die Kulissen, Experteninterviews
    • Infografiken: Komplexe medizinische Zusammenhänge visuell dargestellt
    • Podcasts: Tiefergehende Gespräche mit Ärzten oder Patientengeschichten
    • Interaktive Tools: Symptomchecker, BMI-Rechner, Vorsorge-Reminder
    • Social Media Content: Kurze Gesundheitstipps, Q&A-Sessions, Live-Talks

    Video-Content für Kliniken wird oft unterschätzt, obwohl er besonders effektiv ist. 67% der Patienten geben an, dass sie Videoinhalte gegenüber reinen Texten bevorzugen, wenn es um medizinische Informationen geht. Ein 2-minütiges Erklärvideo zur Vorbereitung auf eine Koloskopie kann Anrufvolumen und Patientenängste drastisch reduzieren.

    Beim Content-Mix gilt: Qualität schlägt Quantität. Lieber einen hervorragenden Blogartikel pro Woche als fünf mittelmäßige. Jeder Inhalt repräsentiert Ihre medizinische Expertise – und mittelmäßige Inhalte suggerieren mittelmäßige medizinische Versorgung.

    Der Klinik-Blog als zentrales Instrument

    Ihr Klinik-Blog ist kein Nebenschauplatz – er ist das Herzstück Ihrer digitalen Präsenz. Die meisten Kliniken behandeln ihren Blog als Stiefkind, obwohl er der mächtigste Patientenmagnet sein könnte. Lassen Sie uns das ändern.

    Aufbau und Organisation eines erfolgreichen Klinik-Blogs

    Die technische Umsetzung eines Klinik-Blogs muss drei Kernaspekte berücksichtigen: Benutzerfreundlichkeit, SEO-Optimierung und medizinische Glaubwürdigkeit. Hier sind die unverhandelbaren Elemente:

    • Klare Kategorienstruktur nach medizinischen Fachbereichen
    • Prominente Autorenprofile mit Fachqualifikationen der Ärzte
    • Quellenangaben für medizinische Behauptungen
    • Datierung und regelmäßige Aktualisierung der Inhalte
    • Mobile Optimierung (über 70% der Gesundheitsrecherchen erfolgen mobil)
    • Schnelle Ladezeiten (jede Sekunde Verzögerung erhöht die Absprungrate um 20%)
    • Einfache Suchfunktion für spezifische Gesundheitsfragen

    Bei der SEO für Ihre Klinik-Website kommt es besonders auf die E-A-T-Faktoren an: Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google bewertet Gesundheitsinhalte strenger als andere Themenbereiche. Stellen Sie sicher, dass jeder Artikel von qualifizierten medizinischen Fachkräften verfasst oder mindestens geprüft wird.

    Workflow-Management ist entscheidend für die Kontinuität. Etablieren Sie einen klaren Prozess für Content-Erstellung:

    1. Themensammlung (Input von Ärzten, Pflegekräften, Patientenservice)
    2. Recherche und medizinische Faktenprüfung
    3. Erstellung durch medizinischen Redakteur oder Ghostwriter
    4. Fachliche Überprüfung durch einen Arzt
    5. SEO-Optimierung
    6. Freigabe und Veröffentlichung
    7. Promotion über Newsletter und Social Media
    8. Regelmäßige Aktualisierung (mindestens jährlich)

    Die 10 wichtigsten Themen für Ihren Klinik-Blog

    Die Auswahl der richtigen Blog-Themen für Ihre Klinik entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Basierend auf Suchanfragen und Patientenbedürfnissen sind dies die Top-10-Themenbereiche, die in keinem Klinik-Blog fehlen sollten:

    1. Symptom-Checker: “Wann sind Bauchschmerzen ein Notfall?”, “Kopfschmerzen: Wann zum Arzt?”
    2. Behandlungserklärungen: Detaillierte Einblicke in Ihre Spezialverfahren
    3. Vorbereitungsguides: Was Patienten vor Eingriffen wissen müssen
    4. Nachsorgetipps: Optimale Genesung nach Behandlungen
    5. Präventionsratgeber: Wie Patienten Krankheiten vorbeugen können
    6. Ernährungsempfehlungen: Spezifisch für verschiedene Gesundheitszustände
    7. Medizinische Mythen entlarven: Faktencheck zu verbreiteten Gesundheitsirrtümern
    8. Neue Behandlungsmethoden: Innovationen in Ihren Fachbereichen
    9. Patientengeschichten: Anonymisierte Erfolgsberichte (mit Einwilligung)
    10. Expertenwissen: Interviews mit Ihren Fachärzten zu Spezialthemen

    Beachten Sie bei der Wissensvermittlung im Gesundheitswesen, dass die Informationsbedürfnisse entlang der Patientenreise variieren. Ein Patient mit frischer Diagnose sucht andere Inhalte als jemand in der Nachsorgephase.

    “Ein erfolgreicher Klinik-Blog beantwortet nicht nur die Fragen, die Patienten stellen, sondern auch die, die sie stellen sollten – aber nicht wissen, wie. Die besten medizinischen Inhalte antizipieren Informationsbedürfnisse.” – Dr. Thomas Hartmann, Medizinischer Direktor

    Verteilen Sie Ihre Themen auf verschiedene Schwierigkeitsgrade: Grundlegende Artikel für Laien, tiefergehende Informationen für informierte Patienten und Spezialthemen für chronisch Kranke oder besonders Interessierte.

    Mitarbeiter als Content-Ersteller einbinden

    Der stärkste, aber am wenigsten genutzte Asset für Ihren Klinik-Blog sind Ihre eigenen Mitarbeiter. Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten – sie alle besitzen wertvolles Wissen, das Patienten suchen. Doch wie motivieren Sie vielbeschäftigte Mediziner zum Content-Beitrag?

    1. Interview-Format: 15-minütige Interviews mit Ärzten, die von Redakteuren in Artikel umgewandelt werden
    2. Rotationssystem: Jede Abteilung steuert monatlich einen Beitrag bei
    3. Ghostwriting: Professionelle Texter arbeiten mit Fachexperten zusammen
    4. Content-Repurposing: Aus Vorträgen oder Fortbildungen Bloginhalte entwickeln
    5. Anerkennung: Prominente Darstellung der Autorenschaft im Blog

    Die Integration von Experteninterviews in Ihren Klinik-Blog ist doppelt wertvoll: Sie erhöhen die Glaubwürdigkeit der Inhalte und stärken gleichzeitig das persönliche Branding Ihrer Ärzte. Patienten bauen schneller Vertrauen auf, wenn sie das Gesicht und die Expertise hinter einer Behandlung kennen.

    Ein effektiver Ansatz: Richten Sie regelmäßige “Content-Sprechstunden” ein, in denen ein Redakteur für 30 Minuten mit einem Arzt spricht und dabei Material für mehrere Artikel sammelt. Diese Effizienz respektiert die knappe Zeit der medizinischen Fachkräfte.

    Patient:innen informieren und Vertrauen aufbauen

    Der eigentliche Zweck Ihres Content Marketings ist nicht Traffic oder Rankings – es geht darum, Patienten zu informieren und eine Vertrauensbasis zu schaffen. In einer Branche, in der Vertrauen über Leben und Tod entscheiden kann, ist dies keine Nebensache, sondern Ihre wichtigste Mission.

    Medizinische Inhalte verständlich aufbereiten

    Die Kunst der Patientenkommunikation liegt in der Balance zwischen medizinischer Präzision und Verständlichkeit. Zu viel Fachjargon schreckt ab, zu starke Vereinfachung untergräbt Ihre Expertise. Der goldene Mittelweg:

    • Verwenden Sie Fachbegriffe, aber erklären Sie sie sofort
    • Nutzen Sie Analogien aus dem Alltag für komplexe Vorgänge
    • Visualisieren Sie medizinische Prozesse durch Infografiken
    • Gliedern Sie lange Inhalte in verdauliche Abschnitte
    • Schreiben Sie aktiv statt passiv (“Der Arzt untersucht Sie” statt “Sie werden untersucht”)

    Bei der Wissensvermittlung im Gesundheitswesen gilt: Schreiben Sie für einen intelligenten Laien, nicht für Kollegen. Der Durchschnittspatient hat keinen medizinischen Hintergrund, aber die Fähigkeit und den Wunsch zu verstehen, was mit seinem Körper geschieht.

    Vermeiden Sie das häufigste Problem medizinischer Texte: die Passivität. “Die Genesung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Wochen” klingt klinisch und distanziert. “Sie werden sich voraussichtlich innerhalb von zwei Wochen erholen” schafft eine direkte Verbindung zum Leser.

    Sprachliche Sorgfalt ist besonders wichtig bei sensiblen Themen. Formulierungen können unbeabsichtigt Ängste verstärken oder Stigmatisierung fördern. Lassen Sie Texte zu sensiblen Diagnosen wie psychischen Erkrankungen, Krebs oder chronischen Leiden von Betroffenen gegenlesen.

    Ein wirksamer Trick für verständliche Inhalte für Gesundheitsseiten: Lesen Sie Ihren Text laut vor. Stolpern Sie über Sätze oder müssen Sie nach Luft schnappen, ist der Text zu kompliziert.

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    3. Passendes Beitragsbild für den Blogartikel

    Häufig gestellte Fragen zum Content-Marketing für Kliniken

    Was ist Content-Marketing für Kliniken?

    Content-Marketing für Kliniken ist keine komplizierte Raketenwissenschaft – es ist die systematische Erstellung und Verbreitung von wertvollen, relevanten Inhalten, die speziell auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten zugeschnitten sind. Anders als klassische Werbung zielt es nicht auf den direkten Verkauf ab, sondern darauf, Vertrauen aufzubauen, indem Sie Ihr medizinisches Fachwissen teilen.

    Im Kern geht es darum, den Patienten genau die Informationen zu liefern, die sie in verschiedenen Phasen ihrer Gesundheitsreise benötigen – von der ersten Symptomrecherche bis zur Nachsorge. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlicher Klinikwerbung: Sie geben, bevor Sie nehmen.

    Die harte Realität ist: 82% der Patienten beginnen ihre Gesundheitsrecherche online, lange bevor sie einen Arzttermin vereinbaren. Wenn Sie in dieser kritischen Phase nicht mit hilfreichen Inhalten präsent sind, überlassen Sie das Feld Ihren Wettbewerbern.

    Erfolgreiche Content-Strategien für Kliniken umfassen verschiedene Formate – von tiefgehenden Blogartikeln über Erklärvideos bis hin zu Infografiken und Podcasts. Diese Inhalte werden über Ihre Website, Klinik-Blog, Social-Media-Kanäle und Newsletter verbreitet, um Ihre Zielgruppe an verschiedenen Berührungspunkten zu erreichen.

    Das Ziel ist nicht nur die Patientengewinnung, sondern auch die Positionierung Ihrer Klinik als vertrauenswürdige Autorität in Ihrem medizinischen Fachbereich. Gut gemachtes Content-Marketing reduziert zudem die Anzahl redundanter Anfragen, erhöht die Patientenzufriedenheit und verbessert Ihr Ranking in Suchmaschinen – ein echter Game-Changer für Ihre gesamte digitale Präsenz.

    Wie finde ich passende Blog-Themen für meine Klinik?

    Die Suche nach relevanten Blog-Themen für Ihre Klinik ist keine Frage der Kreativität, sondern der Datenanalyse und des echten Patientenverständnisses. Vergessen Sie das Raten – nutzen Sie diese bewährten Methoden:

    Starten Sie mit einer systematischen Analyse der Patientenfragen an Ihrer Front-Desk. Die Goldgrube liegt direkt vor Ihrer Nase: Dokumentieren Sie eine Woche lang alle Fragen, die telefonisch oder persönlich eingehen. Diese Fragen sind Ihre Content-Goldader, denn sie zeigen genau, was Ihre tatsächlichen Patienten wissen wollen.

    Als Nächstes: Keyword-Recherche. Tools wie Ubersuggest, AnswerThePublic oder der Google Keyword Planner zeigen Ihnen, welche Gesundheitsthemen tatsächlich gesucht werden. Achten Sie besonders auf Suchanfragen mit mittlerem Suchvolumen und geringer Wettbewerbsdichte – diese “Low-Hanging Fruits” bieten die besten Chancen für schnelle Ranking-Erfolge.

    Ein unterschätzter Ansatz: Analysieren Sie die Konkurrenz. Welche Themen behandeln andere erfolgreiche Kliniken? Nicht zum Kopieren, sondern zum Identifizieren von Lücken. Wo fehlt Tiefe? Welche Aspekte werden nicht behandelt? Diese Lücken sind Ihre Chance, sich zu differenzieren.

    Vergessen Sie nicht die saisonalen Themen: Allergien im Frühjahr, Sonnenschutz im Sommer, Erkältungskrankheiten im Herbst, Depressionen im Winter. Eine vorausschauende Content-Planung bereitet diese Inhalte rechtzeitig vor.

    Besonders wertvoll: Sprechen Sie mit Ihren Fachärzten. Welche Mythen begegnen ihnen täglich? Welche Fehleinschätzungen bringen Patienten mit? Welche neuen Behandlungsmethoden verdienen mehr Aufmerksamkeit? Diese Insider-Perspektive macht Ihren Content einzigartig und autoritativ.

    Kombinieren Sie all diese Quellen in einem strukturierten Content-Kalender, der mindestens drei Monate im Voraus plant. Jedes Thema sollte einem konkreten Patientenbedürfnis entsprechen und gleichzeitig Ihre medizinische Expertise unterstreichen.

    Welche Inhalte sind für Patient:innen besonders wertvoll?

    Patienten suchen nicht nach Inhalten – sie suchen nach Lösungen für ihre Probleme und Antworten auf ihre drängendsten Fragen. Die wertvollsten Inhalte für Gesundheitsseiten sind daher immer jene, die echte Probleme lösen und Unsicherheiten beseitigen.

    An erster Stelle stehen Symptom-Guides. Patienten googeln nicht nach komplexen medizinischen Diagnosen – sie suchen nach Erklärungen für ihre Beschwerden: “Kopfschmerzen rechte Seite”, “Bauchschmerzen nach dem Essen”, “Schwindel beim Aufstehen”. Erstellen Sie strukturierte Guides, die häufige Symptome erklären, mögliche Ursachen nennen und – das ist entscheidend – klare Handlungsanweisungen geben, wann ein Arztbesuch unaufschiebbar ist.

    Enorm wertvoll sind Behandlungserklärungen – Schritt-für-Schritt-Erläuterungen, was Patienten vor, während und nach einer Behandlung oder Operation erwartet. Die Ungewissheit vor medizinischen Eingriffen verursacht oft mehr Stress als der Eingriff selbst. Ein detaillierter Ablaufplan mit Zeitachse, ergänzt durch Patientenberichte, kann Ängste signifikant reduzieren.

    Unterschätzen Sie nicht die Kraft von FAQ-Bereichen zu spezifischen Erkrankungen. Diese kompakten, direkt auf den Punkt kommenden Frage-Antwort-Formate entsprechen exakt der Denkweise von Patienten und werden von Google besonders häufig in Featured Snippets hervorgehoben.

    Erstellen Sie Entscheidungshilfen für Behandlungsoptionen. Patienten stehen oft vor der Wahl zwischen verschiedenen Therapien – von konservativ bis operativ. Eine neutrale, faktenbasierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile hilft ihnen, eine informierte Entscheidung zu treffen.

    Besonders gefragt sind praktische Ressourcen wie ausdruckbare Checklisten zur OP-Vorbereitung, Ernährungspläne für verschiedene Erkrankungen oder Tagebuch-Vorlagen zur Symptomerfassung. Diese Tools machen Ihre Klinik vom reinen Informationsanbieter zum echten Helfer im Alltag.

    Der gemeinsame Nenner all dieser erfolgreichen Inhalte: Sie kombinieren medizinische Präzision mit Alltagsrelevanz und Empathie. Sie sprechen nicht von “Patienten” in der dritten Person, sondern direkt zu dem Menschen mit seinen Sorgen und Bedürfnissen.

    Wie oft sollte eine Klinik Blog-Beiträge veröffentlichen?

    Die Frage nach der idealen Veröffentlichungsfrequenz für einen Klinik-Blog wird oft falsch beantwortet. Die brutale Wahrheit ist: Konsistenz schlägt Quantität. Ein mittelmäßiger Artikel pro Woche schadet Ihrer Reputation mehr als er nützt. Wählen Sie lieber einen Rhythmus, den Sie langfristig durchhalten können – sei es wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich.

    Die optimale Frequenz hängt von Ihren Ressourcen ab. Eine kleinere Praxisklinik mit begrenztem Budget fährt besser mit einem hochwertigen Artikel pro Monat als mit dem Versuch, wöchentlich zu publizieren und dabei an Qualität zu sparen. Für größere Kliniken mit mehreren Fachabteilungen kann ein wöchentlicher Rhythmus sinnvoll sein, wobei verschiedene Fachbereiche rotierend Beiträge liefern.

    Entscheidender als die reine Häufigkeit ist die Regelmäßigkeit. Patienten und Suchmaschinen schätzen Verlässlichkeit. Ein Blog, der mal drei Artikel in einer Woche veröffentlicht und dann zwei Monate schweigt, wirkt unprofessionell. Besser: Jeden ersten Donnerstag im Monat erscheint garantiert ein neuer Fachbeitrag.

    Beachten Sie auch saisonale Schwankungen und planen Sie voraus. Für Hochphasen wie die Erkältungssaison oder Allergiezeit sollten Sie Inhalte vorbereiten, bevor der Peak erreicht ist. Google indiziert und rankt Inhalte nicht sofort – wer im Dezember über Grippesymptome schreibt, hat den optimalen Zeitpunkt verpasst.

    Ein effektiver Ansatz ist das Content-Clustering: Statt isolierter Einzelbeiträge entwickeln Sie thematische Cluster mit einem umfassenden Pillar-Content (z.B. “Rückenschmerzen verstehen”) und mehreren vertiefenden Artikeln (z.B. zu Ursachen, Diagnose, konservativen Behandlungen, operativen Optionen). Diese Cluster können Sie über mehrere Wochen oder Monate hinweg ausrollen.

    Die Realität im Klinikalltag: Content-Produktion konkurriert mit medizinischen Kernaufgaben. Planen Sie daher Puffer ein und arbeiten Sie mit Vorlauf. Ein Content-Kalender mit fertigen Artikeln für 2-3 Monate im Voraus schützt vor Engpässen in arbeitsintensiven Phasen.

    Wie baut man mit Content-Marketing Vertrauen bei Patient:innen auf?

    Vertrauen aufbauen durch Content-Marketing ist kein einmaliges Event – es ist ein kontinuierlicher Prozess des Beweisens Ihrer Kompetenz und Empathie. Im Gesundheitsbereich ist Vertrauen keine Option, sondern die Währung, mit der Sie handeln.

    Der Schlüssel liegt in der absoluten Faktengenauigkeit. Ein einziger medizinischer Fehler in Ihrem Content kann Jahre des Vertrauensaufbaus zunichte machen. Jeder Blogartikel, jedes Video muss daher einem strengen Prüfprozess durch qualifizierte Ärzte unterliegen. Zeigen Sie diese Qualitätssicherung transparent durch Autorenangaben mit Qualifikationen und das Datum der letzten Aktualisierung.

    Unterschätzen Sie nicht die Macht der persönlichen Stimme. Anonyme Klinik-Blogs wirken distanziert und austauschbar. Lassen Sie Ihre Ärzte und Therapeuten mit Namen und Gesicht auftreten. Kurze Expertenvideos, in denen der Chefarzt komplexe Zusammenhänge erklärt, schaffen mehr Vertrauen als perfekt geschliffene, aber unpersönliche Texte.

    Ein entscheidender Vertrauensfaktor ist Ehrlichkeit über Grenzen. Nichts untergräbt Vertrauen schneller als überzogene Heilsversprechen. Kommunizieren Sie klar, was Behandlungen leisten können – und was nicht. Sprechen Sie offen über Risiken, Nebenwirkungen und Alternativmethoden. Diese Transparenz signalisiert Integrität und unterscheidet Sie von reinen Marketing-getriebenen Gesundheitsanbietern.

    Integrieren Sie authentische Patientengeschichten. Menschen vertrauen den Erfahrungen anderer Patienten oft mehr als abstrakten Fachaussagen. Echte Testimonials – mit Einwilligung und idealerweise mit Bild oder Video – schaffen emotionale Verbindungen und machen abstrakte Behandlungserfolge greifbar.

    Reagieren Sie auf Kommentare und Fragen. Ein Blog, der keine Interaktion erlaubt oder auf Fragen nicht antwortet, sendet eine klare Botschaft: “Wir sprechen, ihr hört zu.” Echtes Vertrauen entsteht durch Dialog. Richten Sie daher Ressourcen für die Beantwortung von Patientenfragen ein – idealerweise durch medizinisches Fachpersonal.

    Nicht zuletzt: Kontinuität beweist Zuverlässigkeit. Ein sporadisch aktualisierter Blog wirkt wie eine vernachlässigte Praxis – kein Vertrauenssignal. Regelmäßige, wertvolle Updates zeigen, dass Sie sich kontinuierlich um Ihre digitale Präsenz – und damit um Ihre Patienten – kümmern.

    Was sind die wichtigsten SEO-Kriterien für Klinik-Websites?

    Die SEO für Klinik-Websites folgt besonderen Regeln, die über allgemeine SEO-Praktiken hinausgehen. Gesundheitsinhalte zählen zu den sogenannten YMYL-Inhalten (Your Money, Your Life), die von Google mit höchsten Qualitätsstandards bewertet werden.

    Das absolute Fundament ist E-A-T: Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit. Für medizinische Inhalte bedeutet dies: Jeder Artikel muss nachweislich von qualifizierten medizinischen Fachkräften verfasst oder geprüft sein. Prominente Autorenprofile mit akademischen Qualifikationen, beruflicher Erfahrung und idealerweise Publikationsverweisen sind nicht optional, sondern entscheidend für Ihr Ranking.

    Die technische SEO beginnt mit einer blitzschnellen Ladezeit – Patienten in akuten Situationen haben keine Geduld für langsame Websites. Mobile Optimierung ist nicht verhandelbar, da über 70% der Gesundheitsrecherchen auf Mobilgeräten stattfinden. Implementieren Sie eine klare Seitenstruktur mit logischer URL-Hierarchie, die medizinische Fachbereiche widerspiegelt.

    Bei der On-Page-SEO geht es um die präzise Verwendung medizinischer Fachbegriffe UND ihrer allgemeinsprachlichen Pendants. Patienten suchen nach “Herzrasen”, Ärzte sprechen von “Tachykardie” – Ihre Inhalte müssen beide Sprachebenen bedienen. Meta-Beschreibungen sollten direkte Patientenvorteile kommunizieren und Handlungsaufforderungen enthalten.

    Für die Content-Strukturierung ist ein klares Schema unerlässlich: Symptome, Ursachen, Diagnose, Behandlungsoptionen, Prognose. Diese logische Struktur entspricht dem Informationsbedürfnis der Patienten und wird von Google bevorzugt indiziert. FAQ-Bereiche mit strukturierten Daten haben eine hervorragende Chance auf Featured Snippets.

    Die lokale SEO ist für Kliniken entscheidend, da Patienten selten überregional suchen. Optimieren Sie Ihren Google Business-Eintrag mit vollständigen Informationen, aktuellen Fotos und regelmäßigen Updates. Lokale Backlinks von Gesundheitsportalen, Patientenorganisationen und regionalen Medien stärken Ihre Sichtbarkeit in der relevanten Region.

    User Signals gewinnen zunehmend an Bedeutung: Verweildauer, Absprungrate und Klickverhalten signalisieren Google, wie relevant Ihre Inhalte für Suchende sind. Optimieren Sie daher nicht nur für Keywords, sondern für echte Nutzerzufriedenheit durch klare Antworten, übersichtliches Layout und intuitive Navigation.

    Wie kann man einen Klinik-Blog technisch aufbauen?

    Der technische Aufbau eines Klinik-Blogs erfordert mehr als nur die Installation eines CMS. Es geht um die Schaffung einer Plattform, die gleichzeitig medizinische Seriosität ausstrahlt, benutzerfreundlich ist und den speziellen Anforderungen von Gesundheitsinhalten gerecht wird.

    Als Basis-System hat sich WordPress mit seinen Gesundheits-Themes bewährt. Entscheidend ist die Integration eines medizinischen Glossars und einer durchdachten Taxonomie, die medizinische Fachbereiche, Symptome und Behandlungsmethoden sinnvoll kategorisiert. Dies ermöglicht nicht nur eine intuitive Navigation für Nutzer, sondern schafft auch wertvolle interne Verlinkungsstrukturen für die SEO.

    Implementieren Sie ein klares Content-Template mit standardisierten Elementen: Autorenprofil mit medizinischer Qualifikation, Erstellungs- und Aktualisierungsdatum, Quellenangaben, Inhaltsverzeichnis und abschließende Handlungsaufforderung. Diese Konsistenz schafft Vertrauen und vereinfacht die Content-Erstellung.

    Die Barrierefreiheit ist für Klinik-Blogs besonders wichtig – Ihre Zielgruppe umfasst auch ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Achten Sie auf ausreichende Schriftgröße (mindestens 16px), starke Farbkontraste, alternative Texte für Bilder und eine Vorlese-Funktion. Dies ist nicht nur ethisch richtig, sondern wird von Google positiv bewertet.

    Für die Nutzerinteraktion integrieren Sie Funktionen wie einen symptombasierten Inhaltsfinder (“Welches Symptom haben Sie?”), einen Termin-Buchungsassistenten und die Möglichkeit, Inhalte als PDF zu speichern oder auszudrucken. Viele Patienten möchten Gesundheitsinformationen offline mitnehmen.

    Die technische Performance muss kompromisslos optimiert sein: Serverantwortzeiten unter 200ms, Bildoptimierung durch WebP-Format und Lazy Loading, Minimierung von CSS und JavaScript. Jede Sekunde Ladezeit kostet Sie potenzielle Patienten – gerade in Notfallsituationen, wo schnelle Information entscheidend ist.

    Essenziell für Gesundheitsinhalte: Die DSGVO-konforme Implementierung. Medizinische Blogs unterliegen besonders strengen Datenschutzanforderungen. Verzichten Sie auf nicht-essenzielle Cookies, implementieren Sie ein zweistufiges Cookie-Banner und bieten Sie detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung. Dies schafft Vertrauen und schützt vor kostspieligen Abmahnungen.

    Wie misst man den Erfolg von Content-Marketing in Kliniken?

    Die Erfolgsmessung im Content-Marketing für Kliniken geht weit über oberflächliche Metriken wie Seitenaufrufe hinaus. Wer nur auf Traffic starrt, verpasst die wirklich wertvollen Insights. Sie müssen die direkte Verbindung zwischen Content und Patientengewinnung nachweisen können.

    Beginnen Sie mit der Definition klarer KPIs entlang der Patientenreise. Für die Awareness-Phase sind Suchmaschinen-Rankings und Impressionen relevant. In der Consideration-Phase messen Sie Verweildauer, Scrolltiefe und Interaktionsraten. Für die Conversion-Phase tracken Sie Formular-Anfragen, Telefonanrufe über Tracking-Nummern und Online-Terminbuchungen.

    Implementieren Sie ein Attribution-Modell, das den gesamten Patientenpfad abbildet. Die Realität: Kaum ein Patient bucht nach dem ersten Kontakt sofort einen Termin. Ein typischer Weg könnte sein: Symptom-Artikel lesen, später Behandlungsmethoden vergleichen, dann Arztprofile studieren und schließlich anrufen. Nur ein Multi-Touch-Attribution-Modell zeigt den wahren Wert jedes Kontaktpunktes.

    Besonders aufschlussreich: Content-spezifische Konversionsraten. Welche Artikel führen zu den meisten Terminanfragen? Welche Themen erzeugen die längste Verweildauer? Diese Daten offenbaren, welche medizinischen Themen für Ihre spezifische Zielgruppe besonders relevant sind und wo Sie Ihre Content-Strategie vertiefen sollten.

    Nutzen Sie qualitative Feedback-Mechanismen. Direkte Patientenbefragungen wie “Wie hilfreich war dieser Artikel?” oder “Hat dieser Inhalt Ihre Fragen beantwortet?” liefern wertvolle Insights jenseits quantitativer Daten. Besonders wertvoll: Fragen Sie Neupatienten systematisch, wie sie auf Ihre Klinik aufmerksam wurden und welche Inhalte sie vor dem Termin konsumiert haben.

    Für die ROI-Berechnung ist ein Kohorten-basierter Ansatz sinnvoll: Vergleichen Sie Patienten, die über Content-Marketing gewonnen wurden, mit solchen aus traditionellen Kanälen hinsichtlich Behandlungswert, Weiterempfehlungsrate und Loyalität. Die Praxis zeigt: Content-Marketing-generierte Patienten sind oft besser informiert, kooperativer und langfristig treuer.

    Vergessen Sie nicht die indirekten Effekte zu messen: Reduktion von Informationsanfragen am Telefon, kürzere Aufklärungsgespräche durch vorinformierte Patienten und gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit durch Anerkennung ihrer Expertise. Diese schwer quantifizierbaren Benefits summieren sich zu erheblichen Zeit- und Kostenersparnissen.

    Welche Formate sind besonders erfolgreich im Klinik-Content-Marketing?

    Die Wahl der richtigen Formate im Content-Marketing für Kliniken entscheidet maßgeblich über den Erfolg. Die Realität: Verschiedene Patienten konsumieren Gesundheitsinformationen auf unterschiedliche Weise. Eine diversifizierte Format-Strategie ist daher Pflicht, nicht Kür.

    Unangefochten an der Spitze steht der Erklär-Video-Content – kurze, prägnante Videos (60-120 Sekunden), in denen Ärzte komplexe medizinische Konzepte visualisieren. Die Conversion-Rate bei Patienten, die ein Arzt-Erklärvideo gesehen haben, liegt um bis zu 80% höher als bei reinen Textlesern. Das liegt am Vertrauensvorschuss, den die visuelle Präsenz des Mediziners schafft, noch bevor der Patient die Klinik betritt.

    Besonders effektiv sind Infografiken zu Behandlungsabläufen. Eine visuelle Darstellung des Procedere von Diagnose bis Nachsorge reduziert Patientenängste signifikant. Die Shareability solcher Infografiken ist zudem deutlich höher als bei Texten – Patienten teilen sie mit Angehörigen und in Selbsthilfegruppen, was Ihre Reichweite organisch erweitert.

    Nicht zu unterschätzen: Interaktive Symptomchecker und Entscheidungshilfen. Diese Tools gehen über passive Informationsvermittlung hinaus und bieten echten Nutzwert. Ein gut implementierter Symptomchecker kann die Zahl irrelevanter Anfragen reduzieren und gleichzeitig als Triage-Instrument dienen, das echte Notfälle schneller identifiziert.

    Im Audio-Bereich boomen medizinische Mini-Podcasts – 5-10-minütige Expertengespräche zu spezifischen Gesundheitsthemen. Der Vorteil: Sie können während Alltagsaktivitäten konsumiert werden und erreichen damit auch Zielgruppen, die keine Zeit zum Lesen haben. Die Produktion ist mit modernen Smartphones erstaunlich einfach und kostengünstig.

    Ein unterschätztes Format: Patientenberichte als Story-Videos. Authentische Erfahrungsberichte (mit Einwilligung) schaffen emotionale Verbindungen und machen abstrakte Behandlungserfolge greifbar. Die psychologische Wirkung ist immens – potenzielle Patienten können sich mit dem Erzähler identifizieren und dessen positive Erfahrungen antizipieren.

    Die Erfolgsformel liegt nicht in der Wahl eines einzelnen Formats, sondern in der crossmedialen Vernetzung. Ein gut konzipierter Content-Hub zu einem medizinischen Thema kombiniert Fachtexte, Erklärvideos, downloadbare Checklisten und Patientenberichte. So kann jeder Patient seinen bevorzugten Informationskanal wählen und Sie maximieren Ihre Reichweite und Wirkung.

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      Über den Autor

      Ein Foto von Felix Wilhelm, dem Gründer und Ansprechpartner von der Webdesign Arzt

      Felix Wilhelm ist Webdesigner aus Leidenschaft – und das bereits seit seinem 14. Lebensjahr.

      Als Autodidakt hat er sich früh in die Welt des Designs und der digitalen Strategie eingearbeitet und verbindet heute technisches Know-how mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Arzt- und Zahnarztpraxen.

      Mit seiner Spezialisierung auf SEO-optimiertes Webdesign hilft er Ärzt:innen dabei, online sichtbar zu werden, mehr Patienten zu gewinnen und ihre Praxen digital zukunftsfähig zu machen.

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