Praxissoftware in die Website integrieren: Terminbuchung, Anamnese und mehr

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    Warum die Integration von Praxissoftware in Ihre Website sinnvoll ist

    Moderne Arztpraxen arbeiten mit leistungsfähiger Praxissoftware, die Patientenverwaltung, Terminplanung, Dokumentation und Abrechnung in einem System vereint. Gleichzeitig ist die Praxis-Website der zentrale digitale Anlaufpunkt für bestehende und potenzielle Patienten. Doch in vielen Praxen existieren diese beiden Welten völlig getrennt voneinander. Das Ergebnis: doppelte Datenpflege, umständliche Prozesse und verpasste Chancen zur Patientenbindung.

    Die Integration von Praxissoftware in die eigene Website schließt diese Lücke. Wenn Online-Terminbuchungen von der Website direkt in den Praxiskalender fließen, Patientenformulare digital ausgefüllt und automatisch in die Patientenakte übernommen werden oder Befunde sicher über ein Patientenportal bereitgestellt werden, profitieren alle Beteiligten. Die Praxis spart Zeit und reduziert Fehlerquellen, die Patienten genießen einen modernen, bequemen Service.

    In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, welche Integrationsmöglichkeiten es gibt, welche Praxissoftware-Systeme sich besonders gut eignen und worauf Sie bei der Umsetzung achten müssen.

    Die wichtigsten Integrationsmöglichkeiten im Überblick

    Online-Terminbuchung

    Die Online-Terminbuchung ist die mit Abstand gefragteste Integration zwischen Website und Praxissoftware. Patienten erwarten zunehmend, Termine rund um die Uhr online buchen zu können, ohne auf Telefonzeiten angewiesen zu sein. Eine nahtlose Integration bedeutet, dass gebuchte Termine automatisch im Praxiskalender erscheinen, verfügbare Zeitfenster in Echtzeit auf der Website angezeigt werden, Terminbestätigungen und Erinnerungen automatisch versendet werden und Terminabsagen oder -verschiebungen ohne Anruf möglich sind.

    Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Praxisteam wird vom Telefondienst entlastet, die No-Show-Rate sinkt durch automatische Erinnerungen, und die Praxis gewinnt Patienten, die außerhalb der Sprechzeiten nach einem Termin suchen.

    Digitale Anamnese und Patientenformulare

    Statt Papierformulare im Wartezimmer auszufüllen, können Patienten die Anamnese bereits zu Hause über die Praxis-Website erledigen. Die digitale Anamnese spart Zeit beim Praxisbesuch, da der Arzt die Informationen bereits vor der Behandlung einsehen kann. Die Daten werden direkt in die elektronische Patientenakte der Praxissoftware übertragen, was manuelle Übertragungsfehler eliminiert.

    Technisch wird dies über verschlüsselte Webformulare umgesetzt, die über eine Schnittstelle (API) mit der Praxissoftware kommunizieren. Wichtig ist dabei die Einhaltung der Datenschutz bei der Terminbuchunganforderungen, insbesondere der DSGVO und der ärztlichen Schweigepflicht.

    Patientenportal

    Ein Patientenportal auf der Praxis-Website ermöglicht es Patienten, sich mit persönlichen Zugangsdaten anzumelden und auf verschiedene Funktionen zuzugreifen. Dazu gehören die Einsicht in Befunde und Laborergebnisse, der Download von Arztbriefen und Bescheinigungen, die Kommunikation mit der Praxis über sichere Nachrichten, die Einsicht in die eigene Behandlungshistorie sowie die Verwaltung persönlicher Daten und Kontaktinformationen.

    Patientenportale stärken die Patientenbindung und positionieren die Praxis als modern und serviceorientiert. Die technische Umsetzung erfordert allerdings eine enge Anbindung an die Praxissoftware und höchste Sicherheitsstandards.

    Rezeptbestellung und Überweisungen

    Die Online-Bestellung von Folgerezepten und Überweisungen ist ein weiterer Service, den Patienten zunehmend erwarten. Über die Praxis-Website können Patienten wiederkehrende Rezepte anfordern, ohne persönlich vorbeikommen zu müssen. Die Anfrage wird automatisch an die Praxissoftware übermittelt, wo der Arzt sie prüft und freigibt. Das fertige Rezept kann dann abgeholt oder direkt an die gewünschte Apotheke übermittelt werden.

    Gängige Praxissoftware-Systeme und ihre Integrationsfähigkeit

    Nicht jede Praxissoftware bietet die gleichen Möglichkeiten zur Website-Integration. Die Unterschiede liegen vor allem in der Verfügbarkeit offener Schnittstellen (APIs), der Kompatibilität mit gängigen Buchungsplattformen und der Flexibilität bei der Anbindung externer Systeme.

    CGM Medistar

    Medistar von CompuGroup Medical gehört zu den am weitesten verbreiteten Praxissoftware-Lösungen in Deutschland. Das System bietet eine Schnittstelle zu verschiedenen Online-Terminbuchungsplattformen und lässt sich über die CGM-eigene Infrastruktur mit Website-Funktionen erweitern. Die Integration erfolgt in der Regel über Drittanbieter-Module, die von CGM zertifiziert sind.

    Medatixx

    Medatixx bietet mit der x.web-Plattform eine eigene Lösung für die Online-Anbindung. Über x.web können Praxen Online-Terminbuchung, digitale Anamnese und Patientenkommunikation direkt in ihre Website integrieren. Die Schnittstellen sind proprietär, was die Integration einerseits vereinfacht, andererseits die Flexibilität bei der Wahl des Website-Systems einschränkt.

    Tomedo

    Tomedo ist eine macOS-basierte Praxissoftware, die sich durch eine moderne Architektur und offene Schnittstellen auszeichnet. Die Online-Terminbuchung ist direkt integriert und lässt sich per iframe oder API in die Praxis-Website einbetten. Tomedo bietet zudem eine REST-API für individuelle Integrationen, was größtmögliche Flexibilität ermöglicht.

    Dampsoft

    Dampsoft ist im zahnärztlichen Bereich weit verbreitet und bietet über Partnerintegrationen Anbindungen an Online-Terminplattformen wie Doctolib oder Dubidoc. Die Integration erfolgt meist über die Buchungsplattform als Vermittler zwischen Website und Praxissoftware.

    T2med

    T2med richtet sich an Einzelpraxen und kleine Gemeinschaftspraxen und bietet grundlegende Integrationsmöglichkeiten. Die Online-Terminbuchung kann über Drittanbieter angebunden werden. Für erweiterte Integrationen wie Patientenportale oder digitale Anamnese sind individuelle Anpassungen erforderlich.

    Praxissoftware-Systeme und ihre Integrationsmöglichkeiten

    Praxissoftware Online-Termine Digitale Anamnese Patientenportal API verfügbar Verbreitung
    CGM Medistar Ja (Drittanbieter) Über Partner Begrenzt Eingeschränkt Sehr hoch
    Medatixx (x.web) Ja (eigen) Ja Ja Proprietär Hoch
    Tomedo Ja (integriert) Ja Ja REST-API Mittel
    Dampsoft Ja (Partner) Über Partner Begrenzt Eingeschränkt Hoch (Zahn)
    T2med Ja (Drittanbieter) Begrenzt Nein Begrenzt Mittel
    Doctolib (Plattform) Ja Ja Ja Ja Steigend

    Technische Umsetzung: So gelingt die Integration

    Integration per iframe

    Die einfachste Form der Integration ist das Einbetten eines Buchungswidgets oder Formulars per iframe in die Praxis-Website. Dabei wird ein Bereich der Website reserviert, in dem die externe Anwendung (zum Beispiel das Buchungssystem von Doctolib oder die Terminvergabe von Tomedo) angezeigt wird. Der Vorteil ist die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. Nachteile sind die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten und potenzielle Ladezeit-Probleme.

    Integration per API

    Die tiefgreifendste und flexibelste Form der Integration erfolgt über Programmierschnittstellen (APIs). Dabei kommuniziert die Website direkt mit der Praxissoftware und kann Daten bidirektional austauschen. Das ermöglicht ein nahtloses Nutzererlebnis, bei dem der Patient nicht merkt, dass er zwischen zwei Systemen wechselt.

    API-Integrationen erfordern Entwicklungsarbeit und sind entsprechend aufwändiger in der Umsetzung. Dafür bieten sie die beste Nutzererfahrung und die größte Flexibilität bei der Gestaltung. Ein professionelles Webdesign für Ärzte berücksichtigt diese technischen Anforderungen von Anfang an und plant die Integration bereits in der Konzeptionsphase.

    Integration über Drittanbieter-Plattformen

    Plattformen wie Doctolib, Samedi oder Dubidoc fungieren als Vermittler zwischen Website und Praxissoftware. Sie bieten fertige Buchungswidgets für die Website und synchronisieren die Termine automatisch mit der Praxissoftware. Diese Lösung bietet einen guten Kompromiss zwischen Aufwand und Funktionalität und ist für die meisten Praxen der pragmatischste Weg.

    Datenschutz und Sicherheit bei der Integration

    Die Integration von Praxissoftware in eine Website berührt sensible Patientendaten und unterliegt strengen rechtlichen Anforderungen. Die DSGVO und die ärztliche Schweigepflicht setzen den Rahmen, innerhalb dessen alle technischen Lösungen umgesetzt werden müssen.

    Verschlüsselung ist Pflicht. Alle Datenübertragungen zwischen Website und Praxissoftware müssen über verschlüsselte Verbindungen (SSL/TLS) erfolgen. Das betrifft sowohl die Übertragung von Formulardaten als auch die API-Kommunikation. Die Website selbst muss über ein gültiges SSL-Zertifikat verfügen (erkennbar am HTTPS in der Adresszeile).

    Die Auftragsverarbeitung muss vertraglich geregelt sein. Wenn Drittanbieter wie Buchungsplattformen oder Hosting-Provider Zugang zu Patientendaten haben, benötigen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Stellen Sie sicher, dass die Daten auf Servern innerhalb der EU gespeichert werden.

    Die Einwilligung der Patienten ist erforderlich. Patienten müssen darüber informiert werden, welche Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden. Bei der Online-Terminbuchung und der digitalen Anamnese müssen sie der Datenverarbeitung aktiv zustimmen. Transparente Datenschutzhinweise auf der Website sind Pflicht.

    Zugriffsrechte müssen strikt geregelt sein. Nicht jeder Mitarbeiter benötigt Zugriff auf alle Patientendaten. Die Praxissoftware sollte ein Rollen- und Rechtekonzept bieten, das den Zugriff auf das notwendige Minimum beschränkt. Gleiches gilt für die Website-seitigen Systeme.

    Eine regelmäßige Website-Betreuung stellt sicher, dass die Sicherheitsmaßnahmen aktuell bleiben, Software-Updates zeitnah eingespielt werden und die Datenschutzkonformität dauerhaft gewährleistet ist.

    Schritt für Schritt: So planen Sie die Integration

    Bestandsaufnahme

    Bevor Sie mit der Integration beginnen, analysieren Sie den Ist-Zustand. Welche Praxissoftware nutzen Sie aktuell? Welche Schnittstellen bietet sie? Welche Prozesse sollen digitalisiert und über die Website abgebildet werden? Wo entstehen aktuell die größten Reibungsverluste zwischen analoger und digitaler Welt?

    Befragen Sie Ihr Praxisteam nach den zeitintensivsten administrativen Tätigkeiten. Oft sind die Telefonanlage für Terminvereinbarungen und das manuelle Übertragen von Patientenformularen die größten Zeitfresser. Genau hier setzen die wertvollsten Integrationen an.

    Prioritäten setzen

    Versuchen Sie nicht, alle Integrationen gleichzeitig umzusetzen. Beginnen Sie mit der Funktion, die den größten Nutzen bei vertretbarem Aufwand bietet. Für die meisten Praxen ist das die Online-Terminbuchung. Sie ist technisch vergleichsweise einfach umzusetzen und liefert sofort messbare Ergebnisse in Form eingesparter Telefonzeit und zusätzlicher Patientenanfragen.

    Partner auswählen

    Die Umsetzung erfordert in der Regel die Zusammenarbeit mehrerer Partner: den Anbieter der Praxissoftware (für die Schnittstelle), die Webdesign-Trends-Agentur (für die Website-Integration) und gegebenenfalls einen Drittanbieter für die Buchungsplattform. Achten Sie darauf, dass alle Partner Erfahrung im Gesundheitswesen haben und die besonderen Datenschutzanforderungen kennen.

    Testphase

    Bevor Sie die Integration live schalten, testen Sie alle Prozesse gründlich. Buchen Sie Testtermine, füllen Sie Probeformulare aus und prüfen Sie, ob die Daten korrekt in der Praxissoftware ankommen. Beziehen Sie Ihr Praxisteam in die Tests ein, denn die Mitarbeiter müssen mit den neuen Abläufen vertraut sein.

    Schulung und Einführung

    Schulen Sie Ihr Team vor der Einführung ausreichend. Erklären Sie die neuen Prozesse, klären Sie Zuständigkeiten und definieren Sie klare Abläufe für den Umgang mit Online-Anfragen. Ein gut geschultes Team ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration.

    Kosten und Wirtschaftlichkeit der Integration

    Die Kosten für die Integration von Praxissoftware in die Website variieren je nach Umfang und gewählter Lösung erheblich. Einfache Buchungswidgets per iframe lassen sich oft mit geringem Budget umsetzen, während umfassende API-Integrationen mit Patientenportal und digitaler Anamnese eine signifikante Investition erfordern.

    Die wirtschaftliche Betrachtung sollte die eingesparte Arbeitszeit berücksichtigen. Wenn eine medizinische Fachangestellte täglich zwei Stunden am Telefon mit Terminvereinbarungen verbringt, summiert sich das auf über 400 Stunden pro Jahr. Eine Online-Terminbuchung, die auch nur die Hälfte dieser Anrufe ersetzt, amortisiert sich schnell.

    Darüber hinaus gewinnt die Praxis Patienten, die bevorzugt online buchen und die Praxis ohne diesen Service gar nicht kontaktiert hätten. Studien zeigen, dass besonders jüngere Patienten die Online-Terminbuchung als Entscheidungskriterium bei der Arztwahl heranziehen.

    Langfristig senkt die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen die Betriebskosten und ermöglicht es dem Praxisteam, sich auf die Kernaufgabe zu konzentrieren: die Versorgung der Patienten.

    Häufige Herausforderungen und Lösungen

    Mangelnde Schnittstellenkompatibilität

    Nicht jede Praxissoftware bietet offene Schnittstellen. Wenn Ihr System keine API bereitstellt, prüfen Sie, ob der Hersteller Partnerintegrationen mit Buchungsplattformen anbietet. Alternativ können Zwischenlösungen wie Zapier oder individuelle Middleware die Brücke zwischen Website und Praxissoftware schlagen.

    Widerstand im Team

    Veränderungen stoßen oft auf Skepsis. Beziehen Sie Ihr Praxisteam frühzeitig in den Planungsprozess ein, erklären Sie die Vorteile und nehmen Sie Bedenken ernst. Wenn die Mitarbeiter verstehen, dass die Integration ihnen Arbeit abnimmt statt aufzubürden, steigt die Akzeptanz deutlich.

    Technische Probleme nach der Einführung

    Nach der Einführung können technische Probleme auftreten: Synchronisationsfehler, Doppelbuchungen oder Datenübertragungsprobleme. Ein zuverlässiger technischer Support und eine laufende Website-Betreuung sind in dieser Phase besonders wichtig. Planen Sie eine Stabilisierungsphase von vier bis acht Wochen ein, in der kleinere Anpassungen und Fehlerbehebungen normal sind.

    Zukunftsperspektiven: Videosprechstunde, KI und mehr

    Die Integration von Praxissoftware und Website wird in den kommenden Monaten und Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Videosprechstunden, die direkt über die Website gestartet und in der Praxissoftware dokumentiert werden, KI-gestützte Symptomchecker als Vorstufe zur Terminbuchung, automatisierte Recall-Systeme, die Patienten über die Website an Vorsorgeuntersuchungen erinnern, und die Integration der elektronischen Patientenakte (ePA) in das Patientenportal sind Entwicklungen, die bereits heute technisch möglich sind und sich sukzessive durchsetzen werden.

    Praxen, die frühzeitig in die digitale Integration investieren, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil und positionieren sich als zukunftsorientierte Gesundheitsdienstleister.

    Fazit: Digitale Prozesse als Wettbewerbsvorteil

    Die Integration von Praxissoftware in die eigene Website ist kein technisches Spielerei, sondern eine strategische Investition in die Zukunftsfähigkeit Ihrer Praxis. Sie verbessert den Service für Patienten, entlastet das Praxisteam und stärkt die Wettbewerbsposition im zunehmend digitalen Gesundheitsmarkt.

    Beginnen Sie mit der Online-Terminbuchung als erstem Schritt und erweitern Sie die Integration schrittweise um digitale Anamnese, Patientenkommunikation und weitere Services. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite gelingt die Umsetzung reibungslos und datenschutzkonform.

    Sie möchten Ihre Praxissoftware in Ihre Website integrieren und Ihre Praxis digital aufstellen? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und erfahren Sie, welche Lösungen für Ihre Praxis am besten geeignet sind.

    Häufig gestellte Fragen zur Integration von Praxissoftware

    Funktioniert die Online-Terminbuchung mit jeder Praxissoftware?

    Die meisten gängigen Praxissoftware-Systeme bieten Schnittstellen zu Buchungsplattformen wie Doctolib, Samedi oder Dubidoc. Die Tiefe der Integration variiert jedoch je nach System. Einige Praxissoftware-Anbieter bieten eigene Buchungslösungen an, andere setzen auf zertifizierte Partnerintegrationen. Prüfen Sie vorab mit Ihrem Softwareanbieter, welche Optionen für Ihr System verfügbar sind.

    Wie lange dauert die Einrichtung einer Online-Terminbuchung?

    Die Einrichtung einer Online-Terminbuchung über eine Drittanbieter-Plattform wie Doctolib dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. Darin enthalten sind die Konfiguration der Terminarten und Zeitfenster, die Anbindung an die Praxissoftware, die Integration des Buchungswidgets in die Website und eine Testphase. Individuelle API-Integrationen können vier bis acht Wochen in Anspruch nehmen.

    Was kostet die Integration von Praxissoftware in die Website?

    Die Kosten hängen stark vom Umfang ab. Eine einfache Einbettung eines Buchungswidgets per iframe kann bereits im dreistelligen Bereich umgesetzt werden. Umfassende Integrationen mit Patientenportal, digitaler Anamnese und individueller API-Anbindung können mehrere tausend Euro kosten. Hinzu kommen laufende Kosten für die Buchungsplattform und die technische Wartung. Die Investition amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Monate durch eingesparte Arbeitszeit.

    Ist die Online-Terminbuchung datenschutzkonform?

    Ja, sofern die technischen und organisatorischen Maßnahmen korrekt umgesetzt werden. Dazu gehören verschlüsselte Datenübertragung (SSL/TLS), ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Plattformanbieter, die Speicherung der Daten auf EU-Servern und die informierte Einwilligung der Patienten. Seriöse Buchungsplattformen erfüllen diese Anforderungen und bieten vorgefertigte Datenschutzunterlagen.

    Kann ich die Integration schrittweise umsetzen?

    Absolut, und das empfehlen wir ausdrücklich. Beginnen Sie mit der Online-Terminbuchung als erstem Modul, sammeln Sie Erfahrungen und erweitern Sie die Integration dann um weitere Funktionen wie digitale Anamnese oder ein Patientenportal. So bleiben die Kosten überschaubar, und Ihr Team kann sich schrittweise an die neuen Prozesse gewöhnen.

    Was passiert bei einem Systemausfall der Praxissoftware?

    Ein Ausfall der Praxissoftware sollte die Website-Funktionalität nicht vollständig lahmlegen. Gute Integrationslösungen bieten Fallback-Mechanismen: Terminanfragen werden zwischengespeichert und bei Wiederherstellung der Verbindung synchronisiert. Die grundlegenden Website-Funktionen wie Kontaktformular und Praxisinformationen bleiben unabhängig von der Praxissoftware verfügbar.

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      Über den Autor

      Ein Foto von Felix Wilhelm, dem Gründer und Ansprechpartner von der Webdesign Arzt

      Felix Wilhelm ist Webdesigner aus Leidenschaft – und das bereits seit seinem 14. Lebensjahr.

      Als Autodidakt hat er sich früh in die Welt des Designs und der digitalen Strategie eingearbeitet und verbindet heute technisches Know-how mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Arzt- und Zahnarztpraxen.

      Mit seiner Spezialisierung auf SEO-optimiertes Webdesign hilft er Ärzt:innen dabei, online sichtbar zu werden, mehr Patienten zu gewinnen und ihre Praxen digital zukunftsfähig zu machen.

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